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"Kein Interesse." Zwei Wörter, die im Akquisealltag viel offenlassen.

Autorenbild: Ingo Rohla
Ingo Rohla
14. Okt.
1 Min. Lesezeit

Wird die Lösung bereits genutzt?

Ist das Thema gerade nicht wichtig?

Oder sind wir beim falschen Ansprechpartner gelandet?


Im Akquisealltag macht die Antwort einen großen Unterschied.

Akquise

Deshalb kann eine freundliche Rückfrage sinnvoll sein: „Darf ich noch kurz fragen, woran es liegt?“

Manchmal erfahren wir dann, dass ein Vertrag noch ein Jahr läuft. Dass Investitionen verschoben wurden. Oder dass jemand ganz anderes im Unternehmen zuständig ist.

Manchmal bleibt es bei einem klaren Nein. Auch das gehört dazu – und wird respektiert.

Natürlich wird nicht jede Absage freundlich formuliert. Wer beruflich telefoniert, trifft auch auf Menschen, die gerade unter Druck stehen, genervt sind oder sich deutlich im Ton vergreifen.

Unsere Akquiseprofis bleiben auch dann freundlich und professionell. Das heißt manchmal nachfragen, manchmal einfach einen guten Tag wünschen und das Gespräch beenden. Eine Diskussion darüber, wer gerade welchen Ton getroffen hat, bringt niemanden weiter.


Schließlich repräsentieren wir mit jedem Anruf auch das Unternehmen unseres Auftraggebers. Welcher Eindruck zurückbleibt, zählt auch dann, wenn kein Termin entsteht.

Und wenn wir den Grund für eine Absage erfahren, halten wir ihn nachvollziehbar fest. Denn „aktuell kein Budget“ ist für die weitere Vertriebsarbeit eine andere Information als „bereits langfristig versorgt“.

Für unsere Auftraggeber ist das hilfreicher als ein Häkchen bei „kein Interesse“.

Und für den nächsten Anruf übrigens auch.



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